ARCHITEKTEN
IDIOM
VERANTWORTLICHER ARCHITEKT
Tono Fernández Usón
PROJEKTMANAGEMENT
Enrique Bolón
Strukturen
Gustavo Melón, Nuno Souza, Iván Florencia
TECHNISCHE ANLAGEN
Oriol Passola, Marc Fandós
BAUMANAGEMENT
Enrique Bolón, Gabriel Kososwski, Xavier Talló
BAUSTELLENÜBERWACHUNG
Tono Fernández, Magdalena Ostornol, Jonathan García, Oriol Passola, Marc Fandos
FLÄCHE
25000 m²
JAHR
2011
STANDORT
Cerdanyola Del Vallès, Spanien
KATEGORIE
Öffentliche Gebäude
TEAM
Magdlena Ostornol, Fernando Rial, Elida Mosquera, Manuel Lópes Periquito
Textbeschreibung des Architekten.
Das Rechenzentrumsprogramm umfasst mehr als 6.000 m² IT-Fläche, verteilt auf 18 IT-Räume, sowie Parkplätze, Ausweichbüros, Betriebs- und Kopplungseinrichtungen, Testräume, Lieferantenbereiche und Werkstätten.
Die Gebäudetypologie erfordert höchste technologische Funktionalität mit folgenden Prioritäten:
Flexibilität, Skalierbarkeit und Energieeffizienz in den drei Etagen mit Computerräumen sowie in den beiden Techniketagen für die Kühl- und Elektroanlagen.
Die besondere Lage des Technologieparks inmitten der Natur legt ein Konzept nahe, das die Auswirkungen auf die natürliche Umgebung berücksichtigt und sowohl das Aushubvolumen als auch die Präsenz des Gebäudes als Landmarke minimiert.
Die größte Schwierigkeit besteht formal und funktional darin, ein 100x43 Meter großes Rechteck auf einem dreieckigen Grundstück unterzubringen, einschließlich sechs IT-Räumen (12x29m) pro Etage.
Der Bürobereich hebt sich an und bildet so im Erdgeschoss einen Gartenbereich, der als Zugang zum Rechenzentrum dient.
Der Bürotrakt ist rechtwinklig zum Technikbereich angeordnet und reagiert damit auf die Anforderungen der Hauptstraße.
Technisch gesehen erreicht die Anlagenkonstruktion die Sicherheitsstufe Tier III und eine Energieeffizienz durch einen PUE-Wert von maximal 1,8.
Das Projekt für die elektrischen Anlagen wurde für eine Gesamtleistung von 16 MW und ein Sicherheitsniveau von TIER IV (Uptime Institute) ausgelegt.
Die Realisierung des Rechenzentrums erfolgt phasenweise mit einer anfänglichen IT-Kapazität von 2,5 MW. Hinsichtlich des physischen Layouts und der Raumtopologie basiert das Rechenzentrum auf dem Kaltgang-/Warmgang-Prinzip. Die Racks mit hoher Dichte verfügen über Flüssigkeitskühlsysteme in In-Row-Anordnung.
Die Vereinbarkeit dieser beiden Ziele – maximale Funktionalität und minimale Umweltbelastung – stellt die zentrale Herausforderung des Projekts dar. Durch die Anwendung von Kriterien und bewährten Verfahren des nachhaltigen Bauens konnte das Projekt die LEED-Zertifizierung erhalten.




















