JAHR
2015
ORT
Debrecen, Kassai út, Ungarn
KATEGORIE
Forschungszentrum
„Im Jahr 2015 wurde auf dem Campus an der Kassai út der Debrecen University im Rahmen des Projekts ‚Supercomputing (HPC) in der Hochschulbildung‘ eine Entwicklung von Weltrang umgesetzt,
die aus der Zusammenarbeit des National Information Infrastructure Development Institute (NIIFI) mit den Fakultäten der Debrecen University hervorging.
Das neue Supercomputerzentrum dient der Durchführung der Rechenaufgaben und der Speicherung der Daten von universitären Forschungsteams, Unternehmen und Privatpersonen.
Laut István Gaál, dem Vizerektor der Debrecen University, „wird das neue Zentrum die IT-Infrastruktur der Debrecen University auf das Niveau globaler Spitzentechnologie heben“.
Infolge der Investition liegt Ungarn nun auf Platz 308 der Top-500-Liste der leistungsfähigsten Supercomputer der Welt.
Das zweigeschossige Gebäude mit einer Fläche von 400 m² umfasst im Erdgeschoss einen 150 m² großen Serverraum sowie im Obergeschoss spezielle Elektro- und Technikbereiche.
Die Kühleinheiten des Supercomputers befinden sich in einem ummauerten Außenbereich. Daneben gibt es ein 70 m² großes Forschungslabor mit einem Arbeitsplatz.
Die Dimensionierung der Räume ermöglicht eine langfristige Weiterentwicklung und macht es möglich, die Supercomputerressourcen innerhalb weniger Jahre zu verdoppeln.
Das Supercomputerzentrum auf dem Campus an der Kassai út der Debrecen University befindet sich in der Nähe des kürzlich errichteten Energieinformationszentrums des DEM-Gebäudes.
Das bestehende und das neue Gebäude erhielten eine identische Geometrie, um eine einheitliche Komposition zu bilden.
Während die Höhe des DEM durch eine durchbrochene Gitterstruktur erreicht wird, erzielt das Gebäude des Super Computer Center dieselbe Höhe durch eine markante nördliche Abschlusswand. Die beiden Gebäude greifen auf raffinierte Weise die grundlegenden Strukturprinzipien des jeweils anderen auf.
Die beiden „Würfel“ nutzen ihre gemeinsame Kraft, um eine prägnante räumliche Richtung auf dem Campus zu definieren und ihm eine zusätzliche räumliche Dynamik zu verleihen.
Das Gebäude wurde mit zurückhaltenden, kostengünstigen und einfachen Materialien errichtet. Die Hauptfassade erhielt ein Relief, das die Funktionen des Gebäudes veranschaulicht.
Maßstab und Massengliederung verleihen dem Gebäude zwischen den bestehenden Bauten des Universitätscampus eine prägnante, skulpturale Präsenz.“




































